| Eine kleine Gruppe von Patienten mit ausgedehnt metastasiertem Krankheitsstadium, mit rezidivierten oder therapierefraktären Hodentumoren erhalten eine Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation, dabei werden Heilungsraten von ungefähr einem Drittel der Patienten erreicht. Mehrere Studien haben sich mit der Evaluation der Langzeittoxizität nach konventioneller Chemotherapie befasst. Es existieren jedoch keine Studien, die spezifische Spätfolgen nach HDCT untersucht haben. In dieser Studie sollen endokrinologische Störungen, Fertilität und subjektive Patienteneinschätzungen im Hinblick auf die Sexualfunktion sowie das "Fatigue-Syndrom", eine Leistungsschwäche, die die Lebensqualität des Patienten beeinträchtigt, nach HDCT untersucht werden. Eine Evaluation sowohl der objektiven gonadalen als auch der subjektiven Patienteneinschätzung der Sexualfunktion soll eine genauere Beurteilung von Langzeitrisiken und des Langzeitnutzens der HDCT bei dieser Erkrankung erlauben |
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| Studiensekretariat: | Dr. C. Kollmannsberger, Prof. Dr. C. Bokemeyer Medizinische Universitätsklinik Tübingen Abteilung für Hämatologie und Onkologie Otfried-Müller-Strasse 10 72076 Tübingen Telefon: 07071 / 298 2795 o. 4477 Fax: 07071 / 29 5332 o. 3675 |