| Eine kleine Gruppe von Patienten mit Hodentumoren kann trotz der aktuell verfügbaren differenzierten Therapiemöglichkeiten nicht geheilt werden. Vor allem für Patienten mit Rezidiv nach einer Hochdosis-Chemotherapie oder Patienten, deren Tumor nicht auf cisplatin-haltige Therapie anspricht, ist derzeit kein therapeutischer Standard definiert. Dennoch kann bei einigen Patienten ein Behandlungsversuch unter palliativen Gesichtspunkten sinnvoll sein. Oxaliplatin ist ein neues Platinderivat mit deutlich geringerer Nephro- und Myelotoxizität als Cisplatin, Gemcitabin ist ein neues Nukleosidanalogon. Beide Substanzen haben in Phase-II-Studien eine Aktivität bei Hodentumorpatienten gezeigt. In-vitro-Daten deuten auf einen synergistischen Effekt von Gemcitabin und Oxaliplatin hin, nach bisherigen Studien scheint die Kombination der beiden Substanzen mit akzeptabler Toxizität möglich. |
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| Studiensekretariat in Tübingen: | Dr. C. Kollmannsberger, Prof. Dr. C. Bokemeyer Medizinische Universitätsklinik Tübingen Abteilung für Hämatologie und Onkologie Otfried-Müller-Strasse 10 72076 Tübingen Telefon: 07071 / 298 2795, -7121 Fax: 07071 / 29 5332, -3675 Email: christian.kollmannsberger@med.uni-tuebingen.de carsten.bokemeyer@med.uni-tuebingen.de |