| Eine kleine Gruppe von Patienten mit Hodentumoren kann trotz effektiver Primärtherapie bestehend aus Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie nicht geheilt werden oder ereliden ein Rezidiv. Diese Patienten erhalten entweder eine konventionelle Salvage-Chemotherapie oder eine Hochdosis-Chemotherapie mit jeweils anschliessender Residualtumorresektion bei radiologisch noch nachweisbaren Residuen. In einigen Fällen lassen sich im Resektat nach histologischer und immunhistochemischer Untersuchung noch vitale Tumorzellen nachweisen. Über das weitere Vorgehen bei dieser Konstellation ist bisher kein therapeutischer Standard definiert. Dem fehlenden Wirksamkeitsnachweis einer adjuvanten Therapie steht die hohe Rezidivrate bzw. die schnelle Krankeitsprogression gegenüber. Dennoch sind bei einzelnen Patienten Behandlungsversuche mit oralem Etoposid unternommen worden und haben einen langanhaltenden Krankheitsstillstand oder sogar eine partielle Remission erbracht. |
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| Studiensekretariat: | Dr. Oliver Rick Abteilung für Onkologie und Hämatologie Universitätsklinikum Charite, Campus Charité Mitte Schumannstrasse 20/21 10117 Berlin Telefon: 030 / 450 - 513 268 Fax: 030 / 450 - 513 966 |
| Ansprechpartner in Marburg: | PD Dr. Beyer Abteilung für Hämatologie und Onkologie Philipps Universität Marburg Baldinger Strasse 35033 Marburg Telefon: 06421 / 286 2719 Fax: 06421 / 286 2823 |