Multizentrische Beobachtungsstudie zur Dosisreduktion der Strahlentherapie bei der testikulären intraepithelialen Neoplasie (TIN)



Die testikuläre intraepitheliale Neoplasie (TIN) des Hodens ist eine seltene maligne Entartung des Hodens. Diese wird heute als gemeinsamer Ausgangspunkt sowohl für seminomatöse als auch nicht-seminomatöse Hodentumoren betrachtet. Gegenwärtig wird als Behandlung der TIN eine lokale Strahlentherapie mit 20 Gy als Standardbehandlung empfohlen.


Studienziele:
  • Optimierung der Behandlung der TIN mit dem Ziel einer Reduktion der Strahlendosis

  • Evaluation der Langzeitergebnisse der lokalen Strahlenbehandlung

  • Systematische Erfassung der akuten und chronischen Behandlungsnebenwirkungen unter besonderer Beachtung einer möglichen Beeinträchtigung der Androgensynthese
Einschlusskriterien:
  • Histologisch gesicherte testikuläre intraepitheliale Neoplasie (TIN) in einem Einzelhoden oder beidseitige TIN

  • Organisatorische Voraussetzung zur Behandlung und Nachsorge an der meldenden Einrichtung

  • Schriftliche Zustimmung des Patienten nach Aufklärung

 

Ausschlusskriterien:
  • Schwere körperliche oder psychische Allgemeinerkrankung

  • Geplante Chemotherapie

  • Alter unter 18 Jahre

 

Studiensekretariat:      Dr. J. Claßen, Prof. Dr. M. Bamberg

     Abteilung für Strahlentherapie

     Hoppe-Seyler-Strasse 3

     72076 Tübingen

     Telefon: 07071 / 29 82166

     Fax: 07071 / 29 5894